
Unser modernes Behandlungskonzept
Das therapeutische Konzept der Stoßwellentherapie hat sich in den letzten Jahren deutlich weiterentwickelt.
Während früher vor allem die schmerzhaften Stellen direkt behandelt wurden, verfolgt man heute einen erweiterten, ganzheitlichen Ansatz:
Behandlung der schmerzhaften Region
zusätzliche Therapie von Triggerpunkten (lokale Muskelverhärtungen)
Einbeziehung der sogenannten myofaszialen Ketten – also funktionell zusammenhängender Muskel- und Faszienstrukturen
Durch diesen ganzheitlichen Ansatz können auch „stille“ (nicht direkt schmerzhafte) Störungen im Bewegungsapparat erkannt und mitbehandelt werden. Ziel ist es, nicht nur die akuten Beschwerden zu lindern, sondern auch die Ursache zu behandeln und das Risiko für wiederkehrende Beschwerden zu reduzieren.
Stoßwellentherapie – moderne Behandlung von Schmerzen und Funktionsstörungen
Die Stoßwellentherapie ist ein modernes, nicht-operatives Behandlungsverfahren, das in der Orthopädie und Sportmedizin seit vielen Jahren erfolgreich eingesetzt wird. Dabei werden energiereiche Schallwellen gezielt von außen in das erkrankte Gewebe geleitet, ohne die Haut zu verletzen.
Man unterscheidet grundsätzlich zwischen zwei Formen:
Fokussierte Stoßwellen, die punktgenau auch tief liegende Gewebestrukturen erreichen
Radiale Druckwellen, die eher oberflächlich wirken und großflächigere Bereiche behandeln
Diese unterschiedlichen Verfahren ermöglichen eine individuell angepasste Therapie – je nach Art und Tiefe der Beschwerden.
Wie wirkt die Stoßwellentherapie?
Die Wirkung der Stoßwellentherapie beruht vor allem auf der gezielten Einbringung von Energie in das erkrankte Gewebe. Dadurch werden körpereigene Heilungsprozesse aktiviert.
Zu den wichtigsten Effekten zählen:
Förderung der Durchblutung und des Zellstoffwechsels
Anregung der Geweberegeneration und Neubildung von Gefäßen
Aktivierung körpereigener schmerzlindernder Mechanismen
Auflösung von Kalkablagerungen, z. B. bei der Kalkschulter
Die Stoßwellentherapie setzt dabei gezielt mechanische Reize im Gewebe, die biochemische Prozesse auslösen und so die Selbstheilung des Körpers unterstützen.
Typische Anwendungsgebiete (Indikationen)
Die Stoßwellentherapie wird insbesondere bei chronischen Beschwerden des Bewegungsapparates eingesetzt, vor allem dann, wenn andere konservative Therapien nicht ausreichend geholfen haben.
Dazu gehören unter anderem:
Kalkschulter
Tennisellenbogen und Golferellenbogen
Fersenschmerzen (plantare Fasziitis)
Achillessehnenbeschwerden
Patellaspitzensyndrom (Knieschmerzen)
Trochanterschmerzsyndrom (Hüftschmerzen)
Schienbeinkantensyndrom
Sehnenreizungen (z. B. Hamstrings)
Pseudarthrosen (verzögerte Knochenheilung)
Triggerpunkte und myofasziale Schmerzsyndrome
Die wissenschaftliche Studienlage ist besonders gut für bestimmte Erkrankungen wie Kalkschulter und Fersenschmerzen.
Wann ist eine Stoßwellentherapie nicht geeignet?
In einigen Fällen sollte die Behandlung nicht durchgeführt werden. Dazu zählen unter anderem:
Blutgerinnungsstörungen
Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten (z. B. Marcumar)
akute Thrombosen
Ob die Therapie für Sie geeignet ist, wird immer individuell im ärztlichen Gespräch geklärt.
Fazit
Die Stoßwellentherapie ist ein etabliertes, schonendes und wissenschaftlich untersuchtes Verfahren zur Behandlung von Schmerzen und Funktionsstörungen des Bewegungsapparates. In vielen Fällen kann sie dazu beitragen, Operationen zu vermeiden und die Heilung nachhaltig zu unterstützen.
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